Gesund ernähren trotz Stress. So passt gesundes Essen in jeden Zeitplan.

Im Krankenhausalltag fällt eine ausgewogene Ernährung oft schwer. Dabei ist diese besonders in intensiven Arbeitsphasen wichtig für unseren Körper. Sie trägt dazu bei, dass wir uns fit und gesund fühlen. Die gute Nachricht: Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. Mit nur fünf einfachen Tipps lassen sich Essgewohnheiten bereits verbessern.

Ein Schokoriegel aus dem Automaten, Pommes in der Kantine. Zwischen Visite und Teambesprechung bleibt oft wenig Zeit für ausgewogene Mahlzeiten – auch, wenn wir es alle besser wissen! Die gute Nachricht ist: Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. Mit nur fünf einfachen Tipps lassen sich Ess- und Trinkgewohnheiten bereits deutlich verbessern. Und ganz leicht in den Alltag übernehmen.

Ausreichend Flüssigkeit trinken

Es mag banal klingen, aber: Viel Trinken ist das A und O gesunder Ernährung! Ob auf der Arbeit oder zu Hause – jeder von uns sollte täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Dadurch bleibt der Kreislauf in Schwung und Konzentrationsschwächen werden vorgebeugt. Große Mengen an Koffein sind zu vermeiden, besser sind Wasser und ungesüßter Früchte- oder Kräutertee. Statt einzeln Teetassen aufzubrühen, empfehlen wir Dir eine große Thermoskanne zu füllen. Nimm Dir vor, diese bis zum Feierabend auszutrinken. Und ja, auch, wenn es gerade richtig stressig ist.

Gesunde Snacks für zwischendurch bereithalten

Um Heißhungerattacken zu vermeiden, solltest Du zwischendurch kleine, gesunde Snacks zur Hand haben. Statt Schokoriegel und Co. zum Beispiel einen Apfel, ein gekochtes Ei oder einen zuckerfreien Müsliriegel von zu Hause mitzubringen. Denn: Hast Du etwas Gesundes griffbereit, ist es wahrscheinlicher, dass Du auch zugreifst. Auch eine Handvoll Nüsse geben zwischendurch einen neuen Energieschub.

Auf Essenswahl in der Kantine achten

Es muss nicht immer das Schnitzel sein, besser sind leichte und frisch zubereitete Gerichte. Oder zumindest das Ersetzen einzelner Bestandteile: Statt zu Beilagen mit hohem Kohlehydratanteil zu greifen, lieber einen kleinen Salat wählen oder das Hauptgericht 1 x pro Woche komplett durch einen großen Salatteller ersetzen. Beim Nachtisch lieber Obstsalat statt Schokoladenpudding genießen. Und: Auch mal nach einer halben Portion fragen! So benötigt unser Körper weniger Energie bei der späteren Verdauung und wir fühlen uns fitter.

Frische Mahlzeiten von zu Hause mitbringen

Du kochst zu Hause gerne frisch? Perfekt! Dann plane beim nächsten Mal einfach eine Portion mehr ein. Diese dann gut verpackt mit zur Arbeit bringen und in der Mikrowelle aufwärmen. Das sogenannte Meal-Prepping klingt zunächst nach mehr Aufwand, lohnt sich am Ende aber. Denn: Wer ein leckeres Mittagessen dabeihat, wird der Versuchung widerstehen können, sich auf die Schnelle ein (ungesundes) Mittagessen zu kaufen. Und ganz nebenbei sparst Du dabei auch noch Geld! Mehr Meal-Prep-Infos und leckere Rezepte.

Arbeitspausen bewusst wahrnehmen

Zur gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört es auch, Pausen bewusst wahrzunehmen und nicht zur Nebensache werden zu lassen. Wer zwischen Tür und Angel hektisch sein Butterbrot isst, tut weder sich noch seinem Körper etwas Gutes. Daher ist es besser, für ein paar Minuten abzuschalten und sich auf das Essen zu konzentrieren. Danach geht es gut gestärkt wieder konzentriert an die Arbeit.